ANTON BRUCKNER

Gesamtausgabe (bis 2014)

IV. Symphonie Es-Dur

1. Fassung 1874

vorgelegt von Leopold Nowak (1975)
2,2,2,2-4,3,3,0-Pk-Str / 60'

 

B 4/1-STP: Studienpartitur (verbesserte Auflage 1990)
ISMN 979-0-50025-007-4

 

B 4/1-DIR: Dirigierpartitur
ISMN 979-0-50025-178-1

 

* Aufführungsmaterial leihweise

 

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101 Jahre nach ihrer Niederschrift 1975 wurde die IV. Symphonie in ihrer 1. Fassung von Leopold Nowak im Druck vorgelegt; im gleichen Jahr erklang sie erstmals in Linz in einem Konzert der Münchner Philharmoniker unter der Leitung von Kurt Wöss.

 

Das Scherzo ist ein nur in dieser Fassung existierender Satz. Am interessantesten ist der Vergleich mit dem später grundlegend umgearbeiteten Finale.

2. Fassung 1878 mit dem Finale von 1880

vorgelegt von Leopold Nowak (1953)
2,2,2,2-4,3,3,1-Pk-Str / 67'

 

B 4/2-STP: Studienpartitur (verbesserte Auflage 1991)
ISMN 979-0-50025-125-5

 

B 4/2-DIR: Dirigierpartitur
ISMN 979-0-50025-167-5

 

* Aufführungsmaterial leihweise

 

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Nach der Uraufführung am 20. Februar 1881 durch die Wiener Philharmoniker unter Hans Richter hat Bruckner noch weiter an dieser Symphonie gefeilt (wie er das mit vielen seiner Werke zu tun pflegte). Die Gesamtausgabe bringt exakt den Notentext, den der Meister der Nachwelt in seinem Autograph überliefert hat.

 

Finale 1878

vorgelegt von Leopold Nowak (1981)
2,2,2,2,-4,3,3,1-Pk-Str / 16'

 

B 4/2F-STP: Studienpartitur
ISMN 979-0-50025-009-8

 

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Das Finale der IV. Symphonie hat bei der Umarbeitung zur 2. Fassung erhebliche Kürzungen und eine starke Vereinfachung in der Motivverarbeitung erfahren; die von ihm als „Volksfest” bezeichnete Partitur von 1878 hat Bruckner 1880 durch ein neu komponiertes Finale ersetzt.

 

3. Fassung 1888

vorgelegt von Benjamin M. Korstvedt (2004)
3 (1.auch Picc.),2,2,2,-4,3,3,1-Pk-Str / 60'

 

B 4/3-STP: Studienpartitur (2. verbesserte Auflage 2006)
ISMN 979-0-50025-253-5

 

B 4/3-DIR: Dirigierpartitur
ISMN 979-0-50025-248-1

 

* Aufführungsmaterial leihweise

 

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Die von Bruckner vollständig überarbeitete Fassung von 1888 diente als Stichvorlage für den Erstdruck von 1889 und stimmt mit diesem – von einigen als nicht authentisch geltenden Revisionen abgesehen – weitgehend überein. Diese war die einzige Version, die gedruckt und für Aufführungen verfügbar war, bis die von Robert Haas herausgegebene Fassung von 1878/80 im Jahre 1936 erschien. Im Gefolge der Arbeit von Haas wurde die Fassung von 1888 weitgehend als Verfälschung von Bruckners wahren Absichten angesehen und geriet in Vergessenheit. Neuere Forschungen haben jedoch ergeben, dass die Fassung von 1888 mit voller Mitwirkung und Billigung des Komponisten vorbereitet, aufgeführt und veröffentlicht und somit zu Recht neben den früheren Fassungen der IV. Symphonie in die Gesamtausgabe gehört.

 

Revisionsbericht

von Benjamin M. Korstvedt zu allen Fassungen

 

B 4-RVB
in Arbeit