LITERATUR ZU ANTON BRUCKNER
Publikationen der Arbeitsstelle „Anton Bruckner“
(Österreichische Akademie der Wissenschaften / Kommission für Musikforschung)

WIENER BRUCKNER-STUDIEN
herausgegeben von Renate Grasberger, Gernot Gruber, Uwe Harten, Paul Hawkshaw, Elisabeth Maier und Erich Wolfgang Partsch

Jeder Band im Format 17 x 24, broschiert

ANTON BRUCKNERS WIENER JAHRE. Analysen – Fakten – Perspektiven
(Wiener Bruckner-Studien 1)
herausgegeben von Renate Grasberger, Elisabeth Maier und Erich Wolfgang Partsch (2009)

MV 501. 348 Seiten, ISBN 978-3-900270-91-9

THOMAS AIGNER: Karl Kratzls Abschlussprüfung bei Anton Bruckner
THEOPHIL ANTONICEK: Bruckner im Belvedere. Akten des Obersthofmeisteramtes
GERHARD BAUMGARTNER: Aus dem Kontrapunktunterricht bei Anton Bruckner. Eine Mitschrift von Lorenz Ritter
RAINER BOSS: Te Deum. Symphonische Spuren in Anton Bruckners kirchenmusikalischem Schaffen während seiner Wiener Zeit (1868–1896)
MORITZ CSÁKY: Bruckner und Wien: Der sozio-kulturelle Kontext einer Stadt
ANDREA HARRANDT: Albert J. Gutmann als Verleger Brucknerscher Werke. Aus der Korrespondenz der Bruckner-Freunde und -Interpreten
PAUL HAWKSHAW: Bruckner’s Eight Symphony: Old Issues, New and Revisited Sources
CLEMENS HÖSLINGER: Kontroversen um Brahms, Richter und Bruckner. Zu den frühen (anonymen) Musikkritiken Hans Paumgartners (1880-1882)
BENJAMIN KORSTVEDT: The Critics and the Quintet: A Study in Musical Representation
THOMAS LEIBNITZ: „... nur gleichnissweise, in der Form poetischer Stimmungen...“. Zeitgenössische Bruckner-Deutung im Gefolge Wagners
ANDREAS LINDNER: Die Uraufführung der Vierten Symphonie Anton Bruckners aus dem Blickwinkel der Blechbläser der Wiener Philharmoniker
ELISABETH MAIER: Bruckner und die „Affaire St. Anna“.
ERICH WOLFGANG PARTSCH: Viktor Christ - Anton Bruckners Schüler und Kopist
KLAUS PETERMAYR: Im Banne des Mädchenmörders. Anton Bruckner und Hugo Schenk
ECKHART ROCH: „Halb Genie, halb Trottel“. Bruckner-Rezeption im Spannungsfeld ästhetischer Projektionen
PETER URBANITSCH: Anton Bruckner, das liebe Geld, die Wiener Gesellschaft und die Politik

 

David F. Chapman
BRUCKNER AND THE GENERALBASS TRADITION (2010) (Wiener Bruckner Studien 2) – in englischer Sprache

MV 502. 180 Seiten, ISBN 978-3-900270-93-3

Im Mittelpunkt dieser umfassenden Studie stehen Bruckners musiktheoretische Ausbildung im historischen Kontext und deren Auswirkungen auf seine Kompositionsweise bis hin zu seinem kompositorischen Spätwerk.

 

Benjamin-Gunnar Cohrs
DAS FINALE DER IX. SINFONIE VON ANTON BRUCKNER
(Wiener Bruckner-Studien 3)

MV 503.  335 Seiten, ISBN 978-3-900270-94-0

Um den ursprünglich wohl fertig komponierten, jedoch fragmentarisch überlieferten vierten Satz zu Anton Bruckners Neunter Sinfonie ranken sich ähnlich viele Legenden wie um Mozarts unvollendetes Requiem. Da die Struktur der fehlenden Partiturbogen aus erhaltenen Vorarbeiten erschlossen werden kann, lässt sich ein weitgehend geschlossener Ablauf rekonstruieren.

Die umfassende Studie beinhaltet neben einem ausführlichen Dokumentationsteil zur Entstehungs- und Rezeptionsgeschichte sowie sowie eine "Präsentation des Fragments" in Partiturform, die die Resultate jüngster Quellenforschung zusammenfasst.

 

Bruckner-StudienElisabeth Maier
unter Mitarbeit von Renate Grasberger
ANNÉES DE PÈLERINAGE
Neue Dokumente zu August Göllerichs
Studienzeit bei Franz Liszt und Anton Bruckner
Teil 1
(Wiener Bruckner–Studien 4/1)

MV 504.  582 Seiten, ISBN 978-3-900270-95-7

August Göllerich (1859 – 1923) ist in die Musikgeschichte vor allem alsSchüler und Biograf Anton Bruckners eingegangen. Wegweisend für GöllerichsLeben war jedoch ein anderer Meister: Franz Liszt, der GöllerichsPersönlichkeit und seinen lebenslangen idealistischen Einsatz für dieKunst entscheidend geprägt hat.

In diesem Band erstmals publizierte Dokumente zeichnen ein eindrucksvolles Bild des Umgangs Liszts mit seinen Schülern, unter denen Göllerich einebesondere Vertrauensstellung eingenommen hat.

Elisabeth Maier – Erich Wolfgang PartschAnton Bruckners Messen
ANTON BRUCKNERS MESSEN
(Wiener Bruckner-Studien 5)

MV 505. 180 Seiten, ISBN 978-3-90027-97-1

ERICH WOLFGANG PARTSCH: Bruckners Messen im Spiegel der Forschungsgeschichte
KARL REHBERGER: Franz Joseph Rudigier
RUPERT KLIEBER: Nur eine „schöne Leich‘“?
Katholische Kirche und Katholizismus im liberalen Vor–Lueger–Wien
ERNST BRUCKMÜLLER - WALTER SAUER: Kirchenmusikvereine in Wien
THEOPHIL ANTONICEK: Das Hofmusikkapell-Repertoire um Anton Bruckner
ELMUT LOOS: Bruckners Messen im Kontext seiner Zeit
WOLFGANG KREUZHUBER: Zur Stilistik der frühen Messen Bruckners
THOMAS DOLEZAL: Überlegungen zur Messe d-Moll (WAB 26) von Anton Bruckner
MARIO ASCHAUER: „Zu einem gothischen Dome gehört übrigens auch eine solche Messe. Historische Ästhetik, Antonio Lottis Messe und Bruckners Linzer Kirchenmusik
ERICH WOLFGANG PARTSCH: Anmerkungen zu Anton Bruckners Messe e-Moll (WAB 27)
ELISABETH MAIER: „Und kirchli‘ is‘ do‘ nöt?“. Bruckners Messe f-Moll (WAB 28) zwischen Kirche und Konzertsaal
DIETER MICHAEL BACKES: „Ist es erlaubt eine Messe in dem Style zu schreiben wie Bruckner es gethan?“ Anmerkungen zur Klangstruktur von Bruckners Linzer Messen – Wurzeln seiner symphonischen Klangkunst?