S
Y M P H O N I E N | | IV.
SYMPHONIE ES-DUR („ROMANTISCHE”) | | | 1.
Fassung 1874 vorgelegt von Leopold Nowak (1975) 2,2,2,2-4,3,3,0-Pk-Str
/ 60' |  |
| B 4/1-STP | Studienpartitur
(verbesserte Auflage 1990) ISMN 979-0-50025-007-4 | | B
4/1-DIR | Dirigierpartitur ISMN 979-0-50025-178-1
* Aufführungsmaterial leihweise | 101
Jahre nach ihrer Niederschrift 1975 wurde die IV. Symphonie in ihrer 1. Fassung
von Leopold Nowak im Druck vorgelegt; im gleichen Jahr erklang sie erstmals in
Linz in einem Konzert der Münchner Philharmoniker unter der Leitung von Kurt
Wöss. Das Scherzo ist ein nur in dieser Fassung existierender Satz.
Am interessantesten ist der Vergleich mit dem später grundlegend umgearbeiteten
Finale. |
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| | 2.
Fassung 1878 mit dem Finale von 1880 vorgelegt von Leopold Nowak (1953)
2,2,2,2-4,3,3,1-Pk-Str / 67' |  |
| B 4/2-STP | Studienpartitur
(verbesserte Auflage 1991) ISMN 979-0-50025-125-5 | | B
4/2-DIR | Dirigierpartitur ISMN 979-0-50025-167-5
* Aufführungsmaterial leihweise | | Nach
der Uraufführung am 20. Februar 1881 durch die Wiener Philharmoniker unter
Hans Richter hat Bruckner noch weiter an dieser Symphonie gefeilt (wie er das
mit vielen seiner Werke zu tun pflegte). Die Gesamtausgabe bringt exakt den Notentext,
den der Meister der Nachwelt in seinem Autograph überliefert hat. |
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| | Finale
1878 vorgelegt von Leopold Nowak (1981) 2,2,2,2,-4,3,3,1-Pk-Str
/ 16' | | B 4/2F-STP | Studienpartitur
ISMN 979-0-50025-009-8 | | Das Finale der
IV. Symphonie hat bei der Umarbeitung zur 2. Fassung erhebliche Kürzungen
und eine starke Vereinfachung in der Motivverarbeitung erfahren; die von ihm als
„Volksfest” bezeichnete Partitur von 1878 hat Bruckner 1880 durch
ein neu komponiertes Finale ersetzt. | |
| | 3.
Fassung 1888
vorgelegt von Benjamin M. Korstvedt (2004)
3 (1.auch Picc.),2,2,2,-4,3,3,1-Pk-Str / 60' |
| B
4/3-STP |
Studienpartitur (2. verbesserte Auflage 2006)
ISMN 979-0-50025-253-5 |
| B 4/3-DIR |
Dirigierpartitur ISMN 979-0-50025-248-1 |
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* Aufführungsmaterial leihweise |
| Die von Bruckner vollständig überarbeitete
Fassung von 1888 diente als Stichvorlage für den Erstdruck von 1889
und stimmt mit diesem – von einigen als nicht authentisch geltenden
Revisionen abgesehen – weitgehend überein. Diese war die einzige
Version, die gedruckt und für Aufführungen verfügbar war,
bis die von Robert Haas herausgegebene Fassung von 1878/80 im Jahre 1936
erschien. Im Gefolge der Arbeit von Haas wurde die Fassung von 1888 weitgehend
als Verfälschung von Bruckners wahren Absichten angesehen und geriet
in Vergessenheit. Neuere Forschungen haben jedoch ergeben, dass die Fassung
von 1888 mit voller Mitwirkung und Billigung des Komponisten vorbereitet,
aufgeführt und veröffentlicht und somit zu Recht neben den früheren
Fassungen der IV. Symphonie in die Gesamtausgabe gehört. |
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| B 4-RVB | Revisionsbericht
von Benjamin M. Korstvedt zu allen Fassungen in Arbeit |
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