FRÜHE O R C H E S T E R W E R K E  UND  I N S T R U M E N T A L S T Ü C K E
WERKE FÜR KLAVIER ZU ZWEI HÄNDEN 1850-1869
 Lancier-Quadrille / Steiermärker / Klavierstück Es-Dur / Stille Betrachtung an einem Herbstabend / Fantasie / Erinnerung.
Anhang: Sonate g-Moll, 1. Satz (Entwurf)
vorgelegt von Walburga Litschauer (1988)
B 12/2verbesserte Auflage mit Revisionsbericht (2000)
ISMN 979-0-50025-213-9
WERKE FÜR KLAVIER ZU VIER HÄNDEN 1853-1855
 Drei kleine Stücke / Quadrille
vorgelegt von Walburga Litschauer (1994)
B 12/3mit Revisionsbericht ISMN 979-0-50025-021-0
ABENDKLÄNGE FÜR VIOLINE UND KLAVIER 1866
 vorgelegt von Walburga Litschauer (1995)
B 12/7mit Revisionsbericht ISMN 979-0-50025-128-6
WERKE FÜR KLAVIER ZU ZWEI HÄNDEN
WERKE FÜR KLAVIER ZU VIER HÄNDEN
ABENDKLÄNGE FÜR VIOLINE UND KLAVIER
 vorgelegt von Walburga Litschauer
B 12/2,3,7-STP Studienpartitur ISMN 979-0-50025-274-0
WERKE FÜR ORGEL
 vorgelegt von Erwin Horn (2001)
Nachspiel d-Moll / Andante d-Moll / Vorspiel und Fuge c-Moll /
Fuge d-Moll / Präludium C-Dur („Perger Präludium”);
Improvisationsthemen.
Anhang: 5 Stücke Es-Dur, vermutlich nicht von Bruckner
B 12/6ISMN 979-0-50025-183-5
B 12/6-RVBRevisionsbericht von Erwin Horn
ISBN 978-3-900270-49-0 / ISMN 979-0-50025-205-4
Erwin Horn ist bei seinen Recherchen nicht nur auf eine Fülle neuer Ergebnisse, sondern auch auf bisher verschollen geglaubte Autographen
(Reinschriften Bruckners!) gestoßen.
Der Band enthält zusätzlich sämtliche autographen Notenseiten Bruckners im Faksimile.
RONDO C-MOLL FÜR STREICHQUARTETT 1862
 Erstdruck, vorgelegt von Leopold Nowak (1985)
B 12/1-STPStudienpartitur ISMN 979-0-50025-019-7
B 12/1-STIStimmen ISMN 979-0-50025-070-8
Bruckner schrieb dieses Werk als Lösung einer Kompositionsaufgabe.
VIER ORCHESTERSTÜCKE 1862Vier Orchesterstücke
 Marsch d-Moll
2,2,2,2-2,2,3,0-Pk-Str / 4'
Drei Sätze für Orchester
2,2,2,2,-2,2,1,0-Pk-Str / 9'
vorgelegt von Hans Jancik und Rüdiger Bornhöft (1996)
B 12/4-STPStudienpartitur mit Revisionsbericht ISMN 979-0-50025-129-3
Diese „Miniaturen” komponierte Bruckner während seiner Studien bei Otto Kitzler. Sie nehmen im Schaffen des Symphonikers einen bescheidenen Platz ein, sind aber seine ersten selbständigen Orchesterwerke und mögen als solche bewertet und aufgeführt werden.
  Dazu als Lizenzausgabe im Verlag Doblinger:
74 001 Dirigierpartitur / Orchesterstimmen
OUVERTÜRE G-MOLL1863
 vorgelegt von Hans Jancik und Rüdiger Bornhöft (1996)
1,Picc,2,2,2- 2,2,3,0-Pk-Str / 12'
B 12/5-STPStudienpartitur mit Revisionsbericht ISMN 979-0-50025-130-9
B 12/5-DIRDirigierpartitur ISMN 979-0-50025-140-8
B 12/5-STIOrchesterstimmen ISMN 979-0-50025-141-5
Das Werk entstand als „Schularbeit” im Zuge von Bruckners Studien in Formenlehre und Instrumentation bei Otto Kitzler. Einflüsse von Mendelssohn-Bartholdy und Schumann sind nicht zu überhören. Anklänge an Richard Wagner, dessen „Tannhäuser” Kitzler gerade 1863 in Linz dirigierte, sollte man aber nicht nachweisen wollen.
MARSCH ES-DUR für Blasorchester 1865
 vorgelegt von Rüdiger Bornhöft (1996)
mit Anhang: „Apollo-Marsch”, fälschlich Bruckner zugeschrieben
Fl(Des/As), 2Klar(Es), 3Klar(B), 3Hr(F), 2Flhr(B), 5Trp(Es), 2Trp(B), 3Euph, 2Pos,
2B-tb, klTr u.grTr, Beck
B 12/8-STPStudienpartitur mit Revisionsbericht ISMN 979-0-50025-131-6
B 12/8-STIStimmen ISMN 979-0-50025-154-5
Der „Apollo-Marsch” galt lange Zeit als eine Komposition Bruckners; Werner Probst hat 1984 nachgewiesen, dass er in Wirklichkeit von Kéler Béla stammt („Mazzuchelli-Marsch”) und von Bruckner lediglich als Instrumentationsvorlage für seinen Marsch herangezogen wurde.